Glaub nicht, Ich geb' uns so leicht auf.
Nicht den Sommerwein auf unserer Fensterbank.
Nicht für das blaue Licht im Nebenraum.
Denn Kinderlachen war auch mal dein Traum.
Ich glaub dir gerade einfach kein Wort.
Du schubst mich gerade dann weit fort,
Wenn es einfacher, bequemer für Dich ist.
Glaub mir eins, dafür gibt es eine Ablauffrist.
Ich hätte Dir wirklich alles geben.
Kinder, Glück, Geld, mein ganzes Leben.
So sehr liebte ich unsere kleine Welt
Die jetzt wie eine Burgruine langsam verfällt.
Deine virtuelle Rolle ist auch nur ein Versteckspiel.
Und dafür bist Du bereit all das aufzugeben,
Wofür ich sage, es lohnt sich zu leben.
Mich. Die Stadt. Freunde. Hund und Haus?
Ist es die Anerkennung oder etwas vor dem du fliehst,
Dass du ein Leben ohne mich auch nur in Erwägung ziehst?
Du wirst niemanden mehr finden wie mich.
Ich war dein Mensch. Deine Person.
Mach nur! Reue wird dein ewiger Lohn.
Es wäre fast lustig, wenn es mich nicht beträfe.
Denn Du siehst es einfach nicht.
Siehst nicht, wie wir uns verlieren.
Siehst mich nicht mal am Abgrund stehen.
Wenn ich springe, würdest du mich anflehen?
Oder nur blindlings tiefer in die Fiktion gehen?
Wir wissen es doch beide.
Du bist in die Falle geraten.
Die Flucht wurde zur Sucht.
Vor was bist du davongerannt?
Welche Angst hat dich so verbrannt?
Ich hätte dir alles gegeben.
Es tut mir so leid für dich.
Aber nun denke ich mal an mich.
Diesen Fehler würde ich dir nie vergeben.