12. Juni 2018

Die Puzzletheorie (Mach dich selbst glücklich #18)

Ziehen sich Gegensätze an oder gilt Gleich und Gleich? 

Ist es nicht möglich, dass beides ein bisschen gilt?
Vielleicht ist das mit dem perfekten Partner nicht wie mit Topf und Deckel, sondern eher wie bei einem Puzzle. Wenn sich zwei benachbartes Puzzleteile finden, die perfekt ineinander passen, so spräche das dafür, dass sich Gegensätze anziehen. Doch das hilft alles nichts, wenn die Teile von verschiedenen Puzzeln stammen. Um auf einer Wellenlänge zu sein, muss man
also vom selben Puzzle sein.

Das Schöne an dieser Vorstellung ist, dass es nicht einen perfekten Partner gibt, sondern mehrere. Diese können je nach Seite, in die sie greifen, verschiedene Facetten der Persönlichkeit ansprechen. 
Kennt Ihr das, dass man verschiedene Seiten mit verschiedenen Menschen besser teilen kann? Nicht mit jedem kann ich zum Beispiel kreativ sein, nicht mit jedem kann ich in ein Museum oder ins Ballett gehen. 

Was ist dann mit den Randstücken, fragt Ihr euch? 
Naja, es gibt auch Menschen, die vielleicht sozial komplizierter sind und nicht zu vielen passen. Doch selbst für sie gibt es ja mindestens zwei passende Teile.  

Und wer sagt, dass es sich bei der Liebe um ein zweidimensionales Puzzle handelt? Vielleicht übersteigt diese Dimension unsere Vorstellungskraft bei Weitem. 

4. Juni 2018

#17 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion (ENDE)

Epilog – Die Schlacht um Hogwarts II

Fred Weasley diskutierte gerade mit seinem Bruder Percy über ihr
Vorgehen, als er sie sah. Sein Herz setzte ein paar Schläge aus, dann lief
er ihr entgegen: „Was machst du hier?“
„Fred! Hör mir zu, alles, worum ich dich bitte, ist, mit mir zu kommen! Lass
uns davonlaufen, nur du und ich. Wir fangen ganz neu an, das ist nicht
unser Kampf, sondern der von Potter und dem dunklen Lord. Bitte kämpfe
nicht, tu mir das nicht an. Ich kann dich nicht endgültig verlieren.“, keuchte
Pansy um Atem ringend.

30. Mai 2018

Das Trio in mir: Die Jury meines Lebens

Regisseurin mit Kopf und Verstand 
wird die erste von ihnen genannt.
Liebt Drama, ein Leben wie in Theatern. 
Ihre Pläne zerreißen meist in großen Kratern
Doch das hindert sie nicht am Träumen. 
Die große Bühne wird sie nie versäumen. 

Aufrichtig, ohne Intrigen und List
das ist, was die zweite von ihnen ist:
Eine Poetin mit Herz und Seele.
Reinste Liebe fließt aus ihrer Kehle
und verwandelt sich in tiefen Schmerz,
wenn ihr schon wieder bricht das Herz.

Unsere letzte Freundin ist purer Atemraub,
mit Leidenschaft macht sie die Sinne taub:
Die Diva aus Fleisch und Blut.
In ihr brennt ein Feuer mit heißer Glut.
Zu unterschätzen sind ihre Launen nicht,
denn Einbildung und Gier trüben ihre Sicht.


28. Mai 2018

#16 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion

Epilog – Die Schlacht um Hogwarts

„Ich weiß, dass ihr euch bereitmacht zum Kampf. Eure Bemühungen
sind zwecklos. Ihr könnt mich nicht besiegen. Ich will euch nicht töten. Ich habe
Hochachtung vor den Lehrern von Hogwarts. Ich will kein magisches Blut
vergießen. Gebt mir Harry Potter und keinem soll ein Leid geschehen. Gebt
mir Harry Potter und ich werde die Schule unversehrt lassen. Gebt mir
Harry Potter und ihr sollt belohnt werden. – Ihr habt Zeit bis Mitternacht.“
Pansy lief beim Klang von Voldemorts Stimme ein kalter Schauer den
Rücken hinunter. Alle in der großen Halle saßen sprachlos und ängstlich an
ihren Tischen.
Jeder von ihnen wusste, wo Harry Potter war, doch keiner hatte den Mut,
etwas zu sagen. Wenn sie Potter nicht ausliefern würden, würde es zum
Kampf zwischen den Todessern und Dumbledores Armee kommen. Um
einen Menschen zu schützen, würde man alle anderen in Gefahr bringen.
Der Orden des Phönix würde nicht untätig bleiben. Fred. Er würde nicht
zögern, zu kämpfen. Sie hatte ihn noch nicht gesehen, doch sicher war er
hier. Pansy wurde beim bloßen Gedanken übel. Jemand musste etwas
tun, doch keiner sagte etwas. Da stand Pansy auf, und als sie ihren
schlotternden Arm erhob, sah sie Harry Potter direkt an und schrie: "Aber
da ist er doch! Potter ist hier! Jemand soll ihn festhalten!“

21. Mai 2018

#15 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion

Der Feigling und der Tiger

Pansy saß mit den anderen Slytherins in den letzten Reihen. Viele wichtige 
Leute waren gekommen und alle hatten sich herausgeputzt. Es war ein 
strahlender Tag. Gerade lauschte Pansy den Gesängen der 
Meermenschen, als sie einige rothaarige Gestalten sah. Ihr Herz wurde bei 
Freds Anblick schwer und da sie auf einer Beerdigung waren, konnte sie 
ihren Tränen freien Lauf lassen. Die wichtigen Leute hatten wichtige Dinge 
über Albus Dumbledore zu sagen. Den großen Dumbledore, der kampflos 
gestroben war und damit alles veränderte.

14. Mai 2018

#14 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion

Die Sache mit dem Glück II 

In Fred und George neuer Wohnung über Zonkos alten Laden fiel Pansy
Fred glücklich in die Arme. „Ich hab’ ihn verlassen!“, sagte sie „Ich kann’s
nicht glauben, ich hab’s wirklich getan.“ Fred grinste breit und holte eine
Flasche Elfenwein. „Für besondere Anlässe. Ich schätze das ist einer“,
sagte er. Pansy lächelte verlegen: „Ich hätte das schon viel früher machen
sollen.“ Da nahm Fred ihre Hand und sagte: „Alles zu seiner Zeit. Was hat
sich denn schon groß verändert?“

7. Mai 2018

#13 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion (endlich geht's weiter)

Die Sache mit dem Glück
Für immer in dieser Gegenwart bleiben. 
Für immer in deiner Gegenwart bleiben. 
Halt mir die Zeit an,
damit ich nichts verlieren kann, 
damit ich dich nicht verlieren kann.

Dracos war wieder völlig genesen und wirkte sogar fast wieder wie früher. 
Noch immer hatte er keinen blassen Schimmer von der Affaire, die sich 
zwischen ihr und Fred entwickelt hatte. Seit George und er Zonkos gekauft 
hatten, traf sie sich mit Fred beinahe regelmäßig dort. Den Geheimgang 
der buckligen Hexe konnte sie mittlerweile schon mit verbundenen Augen 
gehen. Doch hatte sie es immer noch nicht über sich gebracht, es Draco 
endlich zu sagen. Jeden Tag nahm sie es sich aufs Neue vor, doch immer 
kam etwas anderes dazwischen. Fred hatte sie zwar noch nie darum 
gebeten, doch sie spürte, dass er sich nichts anderes wünschte.