13. November 2018

Geheimnisse sterben immer

Erneut versinke ich in Deiner inneren Wahrheit, 
Die sonst hinter Deinen Mauern verborgen lag,
Da sie sonst niemand je zu ertragen vermag.
Für diese Schönheit war ich noch nie bereit.

Du bist meine ganz persönliche Sucht, 
Denn nur Du hast mich je so tief berührt
Und damit in eine völlig neue Welt entführt.
Ich verliere mich in Dir ohne Weg zur Flucht.

Ich hab Dich zu meinem Schwachpunkt gemacht.
Und um diese Gefühle nicht zu spüren, 
Öffne ich den Falschen meine Türen. 

Egal, wie weit ich noch von Dir davonrenne, 
Bin ich verdorben, seit ich Dich kenne. 
Wir waren einfach nie füreinander gedacht.



7. Oktober 2018

"Es ist seltsam, wie gut man hört, wenn man Angst hat."

20. September 2018

Mach dich selbst glücklich #21

Ein Kapitel meines Lebens geht zu Ende. Drei Jahre Studium, über zwei Jahre davon Single. Es waren gute drei Jahre, mit unvergesslichen Höhen und mit vielen Tiefen, die mich aber immer gestärkt haben. Mein Studium hat mir neue Blickwinkel auf die Welt gegeben und mir gezeigt, dass selbst wenn ich damit nicht reich werde, ich einen Job in Aussicht habe, der mit Spaß macht – und das egal, in welcher Branche. Solange ich kreativ sein darf, wird es gut. Doch auch für mein soziales und persönliches Umfeld hat mir die (Medien-)Psychologie neue Perspektiven gegeben. Und doch fühle ich mich wie am 30. Mai 2016, als ich beschloss diese Kolumne zu starten.

Wie kann es sein, dass ich mich schon wieder so sehr verloren habe? Verwirrt und verunsichert wer ich bin, war oder sein will. Wie konnte ich das alles zulassen? Auf der einen Seite habe ich die Männerwelt nach der letzten Misere aufgegeben. Hatte den Plan mich völlig auszuleben und doch sehnt sich mein Herz nach Geborgenheit und Liebe – egal von wem.

Doch das ist falsch, ich wollte doch niemanden brauchen, um glücklich zu sein. Ich kämpfe, schlage um mich, um nicht zu ertrinken und doch ich bin ausgehungert und schwach. Hungrig nach der Liebe und Geborgenheit eines starken Mannes.

So ertrinke ich im Meer des Lebens. Seit Monaten habe ich aufgehört zu leben. Es fing Anfang des Jahres an, mit kleinen Wahrnehmnungsstörungen, bisschen Body Dissatisfaction. Meine Art mit Veränderungen umzugehen. Die Suche nach einer starken Schulter brachte mich zu ihm und ließ mich jedem Zweifel zum Trotz bei ihm bleiben. Zeitverschwendung, die mich so weit von mir entfernte, dass ich gar nicht mehr weiß, wer ich mal war. Nun zweifle ich alles an. War es richtig, wie ich die letzten drei Jahre verbracht habe?

Seit drei Jahren dreht sich mein Leben immer um irgendwelche Typen, die im Nachhinein völlig austauschbar sind. Natürlich haben wir Big-Love-M. und P.-Niveau, die sich wie ein kleiner Bumerang immer wieder in mein Leben mogeln und doch hat mich noch nie ein Mann richtig umgehauen. Natürlich zweifelt man an sich selbst. Bin ich beziehungsunfähig, zu anspruchsvoll oder einfach vom anderen Ufer? Aber nein, es waren einfach bis jetzt alles Idioten.

Falsche Entscheidungen sind nicht rückgängig zu machen, man kann nur das beste daraus machen. So habe ich jetzt ein halbes Jahr vor mir, in dem ich zurück zu mir finden kann. Doch das gibt mir die Möglichkeit stärker, selbstbewusster und sicherer zu werden, als ich je war, je geahnt habe zu sein. Ein halbes Jahr liegt vor mir, in dem ich Zeit habe, meine Kreativität endlich zu verwirklichen. Diesmal wirklich. Ein Buch ist zu schreiben, Fotoalben sind zu entwickeln und mit etwas Mut gehe ich zum Poetry Slam.

30. August 2018

Alles umsonst.


Mal wieder stehe ich alleine da und suche mein Tara. 

Frage mich wer ich bin und wie es passiert ist,
Dass ich mich so zum Idioten mache. 
Mein Herz hing nicht mehr an dieser Sache
Und doch ist es das, was mich auffrisst. 

Bin fast an verlorener Liebe verhungert,
Habe meinen Zeitpunkt, zu gehen, verpasst,
Gewartet und mein ganzes Karma verprasst,
Denn Hoffnung hat noch in der Ecke gelungert.

Du hast meine Seele getreten und bespuckt.
Doch habe ich all Deine Lügen blind geschluckt 
Und jetzt zweifle ich mal wieder an mir. 
Dabei stand ich doch maßlos über Dir. 

Auf der Suche nach vertrautem Gelände
Flüchte ich mich in fremde Hände,  
Denn mein Tara kann ich nicht sehen,
So muss ich unverdrossen weitergehen.





Travel Diary: Sylt

23. Juli 2018

Mach dich selbst glücklich #20

Heutiges Thema: Zeit

Ist es an der Zeit zu gehen, wenn man nicht mehr glücklich ist? Selbst wenn noch Hoffnung besteht, dass sich das noch ändert? 

Vor einer Weile habe ich einen Jungen kennengelernt, mit dem ich eine tolle Zeit verbracht habe. So toll, dass ich mich Hals über Kopf ihn ihn verliebt und meine Pläne von der glorreichen Zeit in der Großstadt für ein halbes Jahr auf Eis gelegt habe, um ihm eine echte Chance zu geben. 

Doch eine echte Chance will er mir nicht geben. Er sagt, es braucht noch Zeit, um herauszufinden, was ich für ihn bin. Er möchte seine Zeit nicht mit einer weiteren scheiternden Beziehung verschwenden. De facto sind wir nicht zusammen. Doch ich wäre es gern. 

Viel zu gern. So gern, dass ich selbst davon genervt bin! Ich denke ständig an ihn und würde gerne jede Zeit mit ihm verbringen. Dazu kommt, dass ich momentan nur noch an meiner Bachelorarbeit schreibe und sonst Zeit habe. Viel zu viel Zeit zum Nachdenken. Und das macht mich wahnsinnig! 

So sitze ich am Schreibtisch über meiner Bachelorarbeit und verschwende meine Zeit mit sich im Kreis drehenden Gedanken. Verschwende ich meine Zeit, wenn ich auf ihn warte oder hat er recht, und es braucht Zeit herauszufinden, ob wir zusammengehören. Denn das kann ich nicht sagen. Ich weiß nur, dass ich ihn viel zu sehr mag. 

Ist es also an der Zeit zu gehen, weil ich nicht mehr glücklich bin oder sollte ich die Hoffnung noch nicht aufgeben? 

21. Juli 2018

Ist es die Liebe oder die Angst, die uns zu Idioten macht?