22. Januar 2018

#4 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion


Graues Erwachen



Der erste Hogsmead-Ausflug stand bevor. Das Wetter war genauso
seltsam neblig, wie es schon den ganzen Sommer über gewesen war.
Draco war in den letzten Tagen sehr schlecht gelaunt. Er hatte seinen
Sinn für schwarzen Humor wohl verschluckt und auch sonst war er
ungewöhnlich schweigsam und noch leichter reizbar, als sonst. Pansy
hatte sich noch nicht getraut, ihn darauf anzusprechen oder darauf, warum
er immer distanzierter zu ihr wirkte. Sie wurde das Gefühl nicht los, dass er
keine Lust mehr auf Zärtlichkeiten mit ihr hatte. Weshalb Pansy hoffte, ihn in
Hogsmeade aufheitern zu können.
„Was wollen wir später in Hogsmead anstellen?“, fragte Goyle.
„Wir könnten die Drittklässler mit der heulenden Hütte erschrecken.“, schlug
Pansy vor. „Erde an Draco! Hörst du uns überhaupt zu?“, fragte Pansy als
Draco auf ihren Vorschlag nicht einmal reagierte.

15. Januar 2018

#3 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion


Dunkle Künste & Goldene Liebe

„Ihr habt es also endlich geschafft, euch eure Gefühle einzugestehen? Ich
dachte das passiert nie!“, jubelte Pansys beste Freundin Daphne. Draco
und Pansy sahen sich peinlich berührt an. Warum musste Daphne auch
immer so übertreiben?
Draco ignorierte Daphne, nahm Pansy Hand und sagte: „Auf geht’s zu
dunkle Künste mit Snape. Bin ja mal gespannt, wie es dieses Jahr wird.
Bestimmt ohne viel wildes Zauberstabgefuchtel.“

8. Januar 2018

#2 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion


Eines Vaters Sohn


Pansy und Draco hatten seit ihrem kurzen Treffen in der Winkelgasse keine
Gelegenheit mehr gehabt, sich zu sehen. So freute sie sich umso mehr,
als sie ihn am Bahngleis 9 3/4 wieder sah. Freudig rannte sie auf ihn zu
und fiel ihm in die Arme. Er erwiderte ihre Umarmung und sie bahnten sich
gemeinsam einen Weg durch die Menge zum Hogwarts-Express.
Sie waren die Ersten in ihrem gewohnten Abteil. „Konntest du deine
Besorgung in der Winkelgasse erledigen?“, fragte Pansy vorsichtig.
„Welche Besorgung?“ - „Für die ich deine Mum ablenken sollte.“ „Ach das.
Ja das hat geklappt“, gab Draco achselzuckend zurück.
„Für die Ablenkung musste ich in den dreckigen Wealsey Laden. Dafür bist
du mir definitiv was schuldig.“, bemerkte Pansy abfällig. „Was schuldig?
Was hättest du denn gerne, meine Liebe?“, fragte Draco mit einer Spur von
Hohn in der Stimme, die Pansy nicht entging. „Was immer es dir wert ist“,
flötete Pansy.

1. Januar 2018

#1 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion


In der Winkelgasse

In der Winkelgasse herrschte ungewöhnlich wenig Betrieb, als Pansy,
Maggie und Mrs Parkinson ankamen. Die Schaufenster waren plakatiert mit
Sicherheitshinweisen zum Schutz gegen Todesser, was den trostlosen
Anblick der sonst so strahlenden Winkelgasse noch verstärkte. Einige
Geschäfte hatten sogar geschlossen, darunter der Eissalon und
Ollivanders. Noch nie hatte Pansy sich mitten in London so unwohl gefühlt.
Nervös kramte Pansy die Bücherliste für Hogwarts hervor. Ihre ZAG-
Ergebnisse waren zufriedenstellend ausgefallen: Sieben bestandene ZAGs
und davon Wahrsagen und Zaubertränke sogar mit einem Ohnegleichen.
Vater war zufrieden mit ihr gewesen, auch wenn er anmerken musste, dass
Maggie ihrer Zeit in keinem Fach durchgefallen war und ganze vier Ohnes-
gleichen mit nach Hause brachte. Doch Maggie hatte damals auch keinen
fetten, nuschelten Riesen als Lehrer in Pflege magischer Geschöpfe
gehabt.
Gerade überlegte sie, wo man heute noch gute Teleskope kaufen konnte,
als ihr jemand einen leichten Stoß von der Seite verpasste. Pansy zuckte
am ganzen Körper zusammen und blickte sich erschrocken um.

16. Dezember 2017

Mach dich selbst glücklich #15 – Jahresrückblick

2017 – Ein Jahr, wie ein Augenblick

Letztes Jahr saß ich um diese Zeit unglücklich und einsam an meinem Schreibtisch und habe mein Leben mit dem Tiefpunkt eines Bridget Jones Films verglichen. Ach, was hat sich nicht alles verändert in diesem Jahr, das nicht länger als einen Moment, einen Augenaufschlag, gedauert haben kann.
Ich war drei Monate in Hamburg für ein Praktikum, bei dem ich nicht nur viel gelernt, sondern auch wahre Freundinnen gefunden habe. Meine erste eigene Wohnung (wenn auch nur für kurze Zeit) war eine tolle Erfahrung. Doch was hatte ich nicht Panik vor meiner Rückkehr in meine Kleinstadt, die ich doch so fluchtartig verlassen hatte.

Zurück zuhause ergab es sich dann, dass sich so viele liebe neue Menschen in mein Leben geschlichen haben, so dass diese Angst völlig unbegründet blieb. Letztes Jahr habe ich mich bemitleidet, alle meine männlichen Freunde verloren zu haben – dafür habe ich dieses Jahr so viele wundervolle neue Freundinnen gefunden!
Der Sommer war wundervoll mit Urlaub in Ibiza und gutem Wetter zuhause. Im Herbst war ich sogar mit einer meiner besten Freundinnen in Dublin – der Stadt meiner großen Liebe.

Im Großen und Ganzen war ich dieses Jahr so glücklich, wie noch nie in meinem Leben – und das ganz ohne einen Kerl. Doch selbst der kam im Oktober: ein Junge, wie er im Bilderbuch steht. Vielleicht war es dumm ihn jetzt schon wieder wegzustoßen, doch ich hab mich in meine Unabhängigkeit verliebt und er ist nicht der, für den ich sie aufgeben würde.

Mein Kopf sprudelt voller Ideen: Eine Geschichte habe ich geschrieben und eine App würde ich gern programmieren, wenn ich es könnte. Hätte ich nur mehr Zeit, würde ich auch gerne wieder Youtube-Videos machen – es gibt so viel, was ich gerne verwirklichen würde. Doch das muss bis 2018 warten.

2018, das Jahr, in dem sich alles verändern wird. Ich kann nicht einmal sagen, was ich ab Mitte des Jahres machen werde, nachdem ich mit dem Bachelor fertig bin. Mal sehen, was das nächste Jahr so bringt.

18. Oktober 2017

Spätsommer

Du verrennst dich und verbrennst dich!


Die Gefahr ruft und reißt dich an  
Und verletzt und verloren bist du dann.

Du bist so dumm, doof, dämlich. 
Was bringt dir das hier nämlich? 
Nur Schmerz und ein gebrochenes Herz.

Lass es doch einfach sein,
Für dich ist seine Welt zu klein. 

Hast dich verrannt und völlig verbrannt.