22. September 2017

Pansy Parkinson | Harry Potter Fan-Fiction #1

#0 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion

Prolog Post aus Hogwarts



Es war ein warmer spätsommerlicher Tag, als eine kleine Eule über steile 
Klippen auf ein altehrwürdiges gotisches Herrenhaus zuflog. Wo zur einen 
Seite Wellen an steile Felswände peitschten, erstreckten sich zur anderen 
endlos erscheinende grüne Hügel und Täler. Fast schien es so, als würde 
das Anwesen auf magische Weise davor bewahrt werden, in den Abhang 
zu stürzen und trotz seines Alters war es in außergewöhnlich gutem 
Zustand.
In einem der spitzen Türme mit Blick über die See saß gerade Pans 
Parkinson mit ihrer Schwester Maggie beim Frühstück, als Doro, die 
Hauselfe, sie aufgeregt am Ärmel zupfte und auf das große Fenster zeigte. 
Die kleine Eule saß mit nichts geringerem als einem Brief aus Hogwarts 
auf dem Fenstersims. „Um Himmelswillen, lass die Eule doch herein und 
steh nicht so nutzlos rum, Doro!“ stöhnte Pansy sichtlich genervt.
„Oh wie schön, Post aus Hogwarts, dann haben wir ja einen Grund in die 
Winkelgasse zu gehen!“, sprudelte es aus Maggie heraus. „Wir brauchen 
sowieso noch einiges für unseren großen Winterball!“
Pansy verschluckte sich an ihrem Brot. An den Winterball hatte sie dieses 
Jahr noch gar nicht gedacht. Jedes Jahr veranstalteten ihre Eltern eine 
große Weihnachtsfeier, zu der alle reinblütigen Familien Englands 
eingeladen waren und jedes Jahr musste die Feier die Letztjährige über-
treffen. So gab es letztes Jahr eine Torte, aus der ein Feuerwerk aus 
Zuckerguss zu kleinen Minitörtchen explodierte.
Wenn gleich Pansy sich nichts aus diesen Spielereien machte, ging 
Maggie darin völlig auf: „Für dieses Jahr habe ich mir etwas ganz Außer-
gewöhnliches überlegt, wir werden überall kleine leuchtende Lampions im 
Garten schweben lassen und wenn jemand darunter steht, werden sie die 
Farbe seiner Gefühlslage annehmen - das wird großartig! Und ich hätte so 
gerne Schneeflocken, die sich in Zuckerwatte oder Bonbons verwandeln, 
wenn man sie in den Mund bekommt. Das wird gar nicht so leicht.“ Maggie 
war zwar eine hervorragende Hexe, allerdings lagen ihre Stärken nicht in 
Verwandlung. „Und die Torte wird dieses Jahr mindestens sechsstöckig. 
Welche Geschmacksrichtung wäre dir am liebsten, Pansy?“ Pans 
überlegte und zuckte dann nur mit den Schultern, denn Maggie war auch 
schon bei der Planung der Gästeliste angekommen.

1. August 2017

Zu Schön

Lass uns einen Traum träumen, 
Lass uns Wirklichkeit versäumen.

Wir seien so gut füreinander,
Seist doch mein Seelenverwandter,
Schicksal hat es nicht gut gemeint,
So werden wir niemals vereint.

Seien wir noch nicht bereit dafür,
Öffnete sich bald eine andere Tür.
Führte diese wieder zu mir zurück,
Hielte ich Dich fest an einem Stück.

Lass es ein Traum bleiben,
Ich will dich nicht vertreiben.

5. April 2017

Ich brauche keinen Typen - Mach dich selbst glücklich #13



Gerade habe ich mir wirklich gedacht: "Ich brauche keinen Typen, um glücklich zu sein" als ich überlegt habe jemanden anzuschreiben oder nicht.

In Hamburg bin ich glücklich. So glücklich, dass ich Angst habe, nach hause zurückzukehren. In meine kleine Stadt, mit begrenzten Möglichkeiten und begrenzten Geistern.

Es ist nicht so, dass ich hier niemanden kennen gelernt hätte, aber niemanden, der mich umhaut - und das ist auch gut so. Mich in jemanden zu verlieben, der 500 km entfernt lebt, wäre das letzte, was ich will. Doch ich muss gestehen, ich bin ein bisschen stolz, dass ich so gut im Alleinsein geworden bin. Ich bin unabhängig und das will ich nur für den Richtigen aufgeben.

Kennt ihr den Geruch, wenn ein Regenschauer vorbei ist und die Sonne wieder scheint? Man ganz tief die reine Luft einatmet und sich einfach nur glücklich ist. Die Straße entlang geht und ganz tief einatmet, weil man nicht will, dass die Zeit vergeht. Man will alles einsaugen und nie wieder loslassen.

8. März 2017

Freiheit




Der Zug rast und Ohren dröhnen. 
Überall nur Knattern und Stöhnen.
Doch die Zeit steht still,
Wie letzten Sommer im April.
Freiheit schreit Dir ins Gesicht,
Steht da in neonbunter Schrift.
Ignorieren kannst Du sie nicht.
So ist das, wenn man sie endlich trifft.

1. Februar 2017

Mach dich selbst glücklich #12


Habe ich nicht gesagt, ich brauche einen Neuanfang?
Ihr glaubt nicht, was ein paar Tage nach dem letzten Post passiert ist: Ich habe einen Praktikumsplatz in H A M B U R G bekommen! Ab Mitte Februar werde ich für drei Monate weg sein von allem hier. Wohnung habe ich auch bereits und blicke dem ganzen mit einer Mischung aus Vorfreude und Ehrfurcht entgegen.
Aber so schnell kann's gehen.

Und was macht das Leben? Es schickt mir einen netten Jungen vorbei, um noch mal ein kleines Gefühlschaos in mir auszulösen. Ich habe so große Angst, mich selbst zu verlieren, denn ich habe mich gerade selbst wirklich gefunden. Aber ich weiß auch, wenn ich mich auf sowas einlasse, werde ich wieder ein Stück von mir verlieren. Bin ich dazu bereit?
Wird es überhaupt dazu kommen?

Mir ist vor kurzem aufgefallen, dass viele glauben, Feminismus heißt, als Frau keinen Mann zu wollen. Ich glaube aber, dass Liebe ein menschliches Bedürfnis ist und kein weibliches. Ich kann doch Liebe wollen ohne mich von ihr abhängig machen zu müssen. Oder geht das nicht?

15. Dezember 2016

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