9. August 2016

Mach dich selbst glücklich #7 - Inspiration aus Amsterdam

Alles eine Sache der Gewohnheit. Gewöhn dich ans Alleinsein und es wird nur halb so schlimm sein.


Ich entdecke gerade meine kreative Seite wieder, ich stecke voller Ideen, doch mir fehlt die Energie, alles, was ich im Kopf habe, umzusetzen. Ich will wieder nähen, malen, filmen, Gedichte schreiben, ein Fotoalbum machen. Mein Kopf ist voll, doch ich habe das Gefühl, ich schaffe nicht einmal die Hälfte von dem, was ich gerne schaffen würde. Mir schweben wunderschöne Bilder von Tieren vor, Lookbooks meiner Lieblingsoutfit, ich möchte ein Kleid und einen Kimono nähen und weiß sogar schon genau wie, aber im Endeffekt findet das alles nur in meinem Kopf statt. 24 Stunden sind einfach nicht genug, wenn man die hälfte davon zum schlafen oder rumliegen nutzt.
Letzte Woche war ich in Amsterdam. Gibt es etwas inspirierenderes, als eine Städtereise?
Wenn Van Gogh und Anne Frank nicht Inspiration genug sind, dann weiß ich auch nicht. Anne Frank hat ihre Tagebücher in der Hoffnung, dass sie eines Tages veröffentlicht werden könnten, überarbeitet. Sie hat nie erfahren, dass es eines der meist gelesenen Bücher weltweit ist. Aber sie hatte die Hoffnung, dass es irgendjemand liest. Was haben wir für einen Luxus, wenn wir einfach alles einfach nur in irgendeinem Blog im Internet tippen und wissen, dass die Leute, die es interessiert, davon erfahren werden.
Wir haben heute so unendlich viele Möglichkeiten, was wir mit unserem Leben anfangen können, Anne Frank hatte eine einzige. Wir verzweifeln daran, dass wir nicht wissen, was wir mit unserem Leben anfangen sollen, weil wir nicht wissen was der Sinn im Leben ist - wie lächerlich, eigentlich.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen